Wohnungseinbruchdiebstahl

Einbruch

Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls, kurz WED, ist  ein Thema mit höchster Priorität. Denn ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen oft ein großer Eingriff in die Privatsphäre. Hierbei ist der materielle Schaden häufig nicht der schlimmste Verlust. Gerade das angegriffene Sicherheitsgefühl und auch die psychischen Folgen können den Betroffenen noch lange Zeit zu schaffen machen.

Eine Vielzahl von Einbrüchen kann durch gesellschaftlichen Zusammenhalt und im Speziellen durch aufmerksames Verhalten einer intakten Nachbarschaft verhindert werden.
Aber auch durch das eigene Verhalten können Tatgelegenheiten minimiert werden, indem beispielsweise gekippte Fenster geschlossen und Haustüren verriegelt anstatt nur zugezogen werden.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei auch dem präventivpolizeilichen Ansatz zu. Einen wesentlichen Bestandteil der polizeilichen Präventionsaktivitäten bilden dabei verhaltensorientierte Empfehlungen an die Bürgerinnen und Bürger. Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen wurde im Jahr 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne „K-Einbruch“ gestartet. Neben den zahlreichen, naturgemäß eher allgemein gehaltenen Informationsmöglichkeiten im Internet und in den unterschiedlichen Printmedien stehen vor allem die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen den Bürgerinnen und Bürgern für eine individuelle Beratung kostenlos zur Verfügung.

Hierbei besteht die Möglichkeit, sich entweder in den Räumen der Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle individuell zu informieren oder eine Schwachstellenanalyse direkt am jeweiligen Wohnobjekt durchführen zu lassen.
Durch die Kombination von Sicherungstechnik, sicherheitsbewusstem Verhalten und einer aufmerksamen Nachbarschaft werden die Präventionsbotschaften konsequent ins Bewusstsein der Bevölkerung getragen.
Im Schulterschluss mit ihren Kooperationspartnern in den Gemeinden, Städten, Landkreisen und natürlich den Bürgerinnen und Bürgern sehen die Sicherheitsbehörden gute Erfolgsaussichten, unter anderem durch intensivierte Maßnahmen im Bereich der Kriminalprävention, die Wohnungseinbrüche im Land nachhaltig zu bekämpfen.

Erreichbarkeit

Tel.: 0711 231 3986
E-Mail: GeZ-KKP@im.bwl.de

Adresse

Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

Willy-Brandt-Straße 41
70173 Stuttgart
Deutschland